Rinderpest ausgerottet?
Die Rinderpest könnte nach den Pocken die zweite Viruserkrankung sein, die erfolgreich ausgerottet wurde. Wie jetzt im "Ärzteblatt" zu lesen ist, hat die Welternährungsorganisation (FAO) nun das Ende der Eradikationskampagne bekannt gegeben.
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Im Unterschied zu den Variola-Viren, die in den Vergangenheit für die Pocken-Epidemien verantwortlich waren, ist das Rinderpestvirus, ein entfernter Verwandter des Masernvirus, für den Menschen ungefährlich. Für Rinder und andere Wiederkäuer ist die Rinderpest aber mit einer Mortalität von bis zu 80 Prozent eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten, und in der Vergangenheit fielen dem Virus immer wieder ganze Viehbestände zum Opfer. In Agrargesellschaften waren Hunger und Wirtschaftskrisen die Folge. In den 1880er Jahren fielen der Seuche in Russland und Osteuropa mehr als eine Million Tiere zum Opfer. Nachdem das Virus im 19. Jahrhundert durch die italienischen Kolonialarmeen in Äthiopien eingeschleppt wurde, verhungerte dort ein...
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