Druck auf die Besamungsorganisationen wächst
Am 1. Januar tritt das neue Tierzuchtgesetz in Kraft. Milchviehhalter können Sperma künftig direkt von den Anbietern beziehen und müssen die Portionen nicht mehr über die lokale Besamungsstation kaufen. Besamungsstationen im EU-Ausland können hierzulande Sperma verkaufen. Der Druck auf die Branche wächst.
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Ob die Preise für die Spermaportionen sinken werden, darüber herrscht Unklarheit. Nicht wenige Besamungsstationen konkurrieren schon seit mehreren Jahren mit direkten Anbietern um Kunden. Derweil befürchten etablierte Stationen, dass mit dem Zugang ausländischer Organisationen die Sicherheit der Abstammungsdaten leidet. Künftig sind Bullen für den Wiedereinsatz zugelassen, deren Sicherheit beim Milchwert bei 50 Prozent liegt. Dass das neue Tierzuchtgesetz den Strukturwandel beschleunigt, davon ist eher nicht auszugehen. Schließlich haben es die bundesdeutschen Tierzuchtverbände geschafft, für die Privatisierung von Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen eine Übergangsfrist bis 2013 durchzusetzen.
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