Bei Grassilage das Reineiweiß nicht vergessen
Mit dem zunehmenden Einsatz von Grassilage hat es in der Rinderpraxis vermehrt neue Krankheitsbilder gegeben, die bei Heufütterung nicht bestanden. Es handelt sich um ein multifaktorielles Krankheitsgeschehen, dass zu Leistungseinbußen, vermehrten Erkrankungen und Todesfällen führen kann – vornehmlich betroffen sind Färsen in der Frühlaktation. Das berichten Tierärzte aus ihrer täglichen Praxiserfahrung, meldet jetzt das Onlineportal "Tiergesundheit aktuell".
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Als mögliche Ursache wurden zunächst erhöhte Nitratgehalte in den Grassilagen vermutet. Dieser Verdacht hätte aber ausgeräumt werden können. Da die Stickstoff-Fraktion in den Grassilagen jedoch weiterhin verdächtigt worden sei, folgten Untersuchungen zum Reineiweißgehalt in Grassilagen. Und tatsächlich bestätigte sich, dass das multifaktorielle Krankheitsgeschehen immer dann auftete, wenn Grassilagen mit deutlich reduziertem Reineiweißgehalt (meistens erster Schnitt) das Hauptgrundfutter ausmachten. Durch die Verfütterung Reinweiß armer Grassilagen stellten sich, so der Internetdienst, Veränderungen im Pansenstoffwechsel ein, die verminderte ruminale Leistungen (Eiweißproduktion, Energiestoffwechsel, Barrierenfunktion) bedingten und/oder...
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