Weide: Jung, frisch und ziemlich grün
Die Weide ist für Milchkühe nach wie vor ein preiswertes Grundfutter, das bei hohen Energiekonzentrationen im weidereifen Gras beachtliche Milchleistungen ermöglicht. Praxiserfahrungen zeigen, dass erfolgreiche Betriebe, die das Weidemanagement (optimales Grasangebot, Beweidungsdauer, Weidereste) beherrschen und die Kraftfuttergaben der Weideleistung entsprechend anpassen, Tagesleistungen von 18 bis 20 kg Milch (Frühsommer) beziehungsweise 10 bis 17 kg Milch (Spätsommer) pro Kuh aus dem Gras erreichen können.
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Der Futterwechsel von trockensubstanzreichem, relativ gut strukturiertem Winterfutter auf strukturarmes, wasser- und sehr eiweißreiches Grünfutter mit hohen RNB-Werten (> Leberbelastung) bedeutet erheblichen Stress für die Pansenbakterien und erfordert daher eine langsame Umgewöhnung der Pansenflora. Diese Anpassung sollte über einen Zeitraum von mindesten 14 Tagen erfolgen, so dass die Kühe anfangs nur stundenweise auf die Weide kommen. Eine abrupte Futterumstellung beeinträchtigt die Verdauung und führt nicht selten zu Durchfällen, einen Leistungsabfall und nachfolgenden Fruchtbarkeitsstörungen. Trotz der hohen Energiegehalte ist die junge Weide für Kühe nicht unproblematisch. Die schlechte Struktur des Grases verringert die...
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