„Impfung bietet wirksamen Schutz“
Circoinfektionen zählen zu den wirtschaftlich bedeutendsten Infektionskrankheiten in der Schweinehaltung. Erkrankte Tiere leisten weniger und verursachen hohe Kosten. Umso wichtiger ist es, Ferkel und Sauen vor einer Ansteckung zu schützen. Worauf es bei der Vorbeugung ankommt, haben wir im Nachgang der Hohenloher Schweinetagung Dr. Jochen Beckjunker vom Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim Vetmedica gefragt.
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BWW: Circoinfektionen beim Schwein werden vor allem durch das Porzine Circovirus Typ 2 (PCV2) verursacht. Was macht den Erreger so gefährlich? Beckjunker: PCV2 ist ein sehr kleines, widerstandsfähiges Virus, das ubiquitär vorkommt und erhebliche wirtschaftliche Verluste für die schweinehaltenden Betriebe verursacht. Dabei sind sowohl Sauen, Ferkel und Mastschweine betroffen. Das Circovirus Typ 2 befällt und zerstört Immunzellen, was die tierindividuelle Immunabwehr schwächt und die Tiere somit für andere Erreger wie zum Beispiel PRRS-Viren, Influenzaviren und Streptokokken empfänglich macht. Die Kombination von PCV2 und anderen Erregern potenziert dabei den Schaden. Zudem wird das Virus über Kot, Harn, Speichel, Sperma und Nasensekret...
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