Das Passwort lebt weiter
Wer an das eigene Ende, und an das Erbe, denkt, hat vermutlich Themen wie Hofübergabe, Steuern oder Lieferantenverträge vor Augen. Selten stehen Zugangsdaten für Mailpostfächer, Online-Banking oder das Kundenkonto bei der Molkerei im Fokus. Das kann im medizinischen Notfall schwerwiegende Konsequenzen für den Betrieb haben. Sigrid Tinz gibt Tipps, worauf es beim digitalen Erbe ankommt, denn das Passwort lebt weiter.
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Was passiert, wenn plötzlich niemand mehr reinkommt? Ins Betriebskonto, in den Melkcomputer, ins Buchhaltungsprogramm, in den Insta-Account vom Hofcafé? Wenn die Person, in deren Händen alles liegt, stirbt oder wegen einer schweren Erkrankung plötzlich ausfällt, sind all diese wichtigen Informationen auf einmal unerreichbar. Niemand anderes kennt das Passwort, alles ist auf dem privaten Smartphone hinterlegt und nur per Face-ID zu öffnen. Teils ist es nur lästig, teils kann es existenzbedrohend werden: Finanzamt, Sozialversicherungsbehörden oder Kreditgeber zeigen wenig Geduld, wenn Zahlungen ausblieben. Egal, ob jemand im Koma liegt. Zwar haben im Erbfall Angehörige grundsätzlich ein gesetzliches Recht auf Zugang zu digitalen Daten. Aber...
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