Links liegen gelassen
„Der Mann ist linkisch“ oder „Die hat zwei linke Hände“: Diese Ausdrücke zeigen, dass es lange als Makel galt, Linkshänderin oder Linkshänder zu sein. Auch heute herrscht längst noch keine Chancengleichheit.
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Gisela Ehret Bis in die Achtzigerjahre des letzten Jahrhunderts hinein war es üblich, linkshändigen Menschen das Schreiben mit der rechten Hand beizubringen. Das geschah vielfach unter Zwang, mit Schlägen auf die linke Hand oder indem die Hand hinter dem Rücken festgebunden wurde. Für Betroffene waren diese Erlebnisse oft traumatisch. Auch aus dem Alltag versuchte man die angeblich falsche Hand wegzubekommen. „Gib doch das schöne Händchen“ – diese Worte kennen viele noch aus ihrer Kindheit. Umschulung ist ein Eingriff ins Gehirn Welche Auswirkungen es haben kann, wenn Kinder mit der falschen Händigkeit schreiben lernen, weiß Psychotherapeutin Dr. Johanna Barbara Sattler. Mitte der Achtzigerjahre startete sie in München ein...
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