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Gartenschläfers Arche Nach drei Jahren intensiver Forschung zeigt das Projekt „Spurensuche Gartenschläfer" deutlich, wie wichtig die Stadt als Lebensraum für diesen kleinen Verwandten des Siebenschläfers ist. „Wir vermuten, dass Städte für den stark gefährdeten Gartenschläfer mittlerweile eine Art ‚Arche‘ geworden sind, in denen er passende Lebensbedingungen findet", so Johannes Lang, Biologe und Leiter der AG Wildtierforschung an der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Die Schlafmaus kommt mittlerweile überwiegend im urbanen Raum im Südwesten Deutschlands vor. Hier gibt es ausreichend Nahrung sowie einen strukturreichen Lebensraum mit vielen Verstecken. Lang berichtet: „In den Wäldern der Mittelgebirge, in denen der Gartenschläfer ursprünglich weit verbreitet war, scheinen wir dagegen gerade Zeuge eines Aussterbens zu sein." Der Gartenschläfer ist eine heimische Tierart, war aber bislang kaum bekannt. Seine Bestände in Europa und auch in Deutschland sind in den vergangenen Jahren drastisch zurückgegangen. Anhand der neuen Erkenntnisse entwickelt das Team aus Wissenschaft und Naturschutz deshalb jetzt passende Schutzaktionen. Mechthild Klocke, Projektleiterin beim BUND: „Wir wollen für den Gartenschläfer wieder Rückzugsräume schaffen, etwa durch Pflanzungen, durch das Zulassen von verwilderten Flächen oder konkret durch das Anbieten von Nistkästen." JLU
Gartenschläfers Arche Nach drei Jahren intensiver Forschung zeigt das Projekt „Spurensuche Gartenschläfer" deutlich, wie wichtig die Stadt als Lebensraum für diesen kleinen Verwandten des Siebenschläfers ist. „Wir vermuten, dass Städte für den stark gefährdeten Gartenschläfer mittlerweile eine Art ‚Arche‘ geworden sind, in denen er passende Lebensbedingungen findet", so Johannes Lang, Biologe und Leiter der AG Wildtierforschung an der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Die Schlafmaus kommt mittlerweile überwiegend im urbanen Raum im Südwesten Deutschlands vor. Hier gibt es ausreichend Nahrung sowie einen strukturreichen Lebensraum mit vielen Verstecken. Lang berichtet: „In den Wäldern der Mittelgebirge, in denen der Gartenschläfer ursprünglich weit verbreitet war, scheinen wir dagegen gerade Zeuge eines Aussterbens zu sein." Der Gartenschläfer ist eine heimische Tierart, war aber bislang kaum bekannt. Seine Bestände in Europa und auch in Deutschland sind in den vergangenen Jahren drastisch zurückgegangen. Anhand der neuen Erkenntnisse entwickelt das Team aus Wissenschaft und Naturschutz deshalb jetzt passende Schutzaktionen. Mechthild Klocke, Projektleiterin beim BUND: „Wir wollen für den Gartenschläfer wieder Rückzugsräume schaffen, etwa durch Pflanzungen, durch das Zulassen von verwilderten Flächen oder konkret durch das Anbieten von Nistkästen." JLU
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