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Aufruf der baden-württembergischen Bauern- und Landvolkpfarrer und -pfarrerin

Gehen Sie impfen!

Landesbauernpfarrerin Sabine Bullinger, Landvolkpfarrer Dr. Thomas Dietrich und Bauernpfarrer Peter Schock machen sich fürs Impfen stark. Sie appellieren eindringlich an die Familien in der Landwirtschaft, sich gegen COVID-19 immunisieren zu lassen. Lesen Sie hier ihren Aufruf.

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Eine Impfung gegen COVID-19 schützt vor einer schweren Erkrankung
Eine Impfung gegen COVID-19 schützt vor einer schweren Erkrankungpixabay

Denken Sie an Ihre Familien, Ihre Betriebe und Tiere, und an sich selbst. Auch wenn Sie einen Beruf ausüben, der gesund ist und viel an der frischen Luft stattfindet, sind Sie dennoch nicht vor einer Ansteckung mit einem womöglich schweren Krankheitsverlauf mit erheblichen Langzeitfolgen oder sogar Tod geschützt. Aber auch eine weniger schwere Erkrankung belastet Sie, Ihre Familie und Ihren Betrieb unnötigerweise.

Denn die Ungefährlichkeit und Wirksamkeit der Impfstoffe sind mittlerweile millionenfach bewiesen. Sie können dem hohen Stand der Forschung vertrauen! Ihr Arzt wird Sie darauf hinweisen, wenn bei Ihnen eine Impfung aus medizinischen Gründen nicht ratsam ist.

Seien Sie solidarisch

Als Pfarrer und Pfarrerin erinnern wir aber auch an unsere soziale und mitmenschliche Verantwortung: Impfen schützt mich und andere! Das beginnt in den Familien, wo häufig Ältere, die besonders gefährdet sind, und kleine Kinder, die noch nicht geimpft werden können, unter einem Dach leben. Und es weitet sich aus auf die Kontakte auf dem Betrieb, im Dorf und im weiteren Umfeld, wo wir uns alle gegenseitig gefährden, wenn wir keinen ausreichenden Schutz haben.

In der Corona-Pandemie hat die Landwirtschaft für sich zu Recht in Anspruch genommen, systemrelevant zu sein. Das stimmt, und das hat auch einen konstruktiven Dialog mit der Gesellschaft positiv befördert. Aber auch andere Bereiche und Einrichtungen sind systemrelevant, zum Beispiel unser Gesundheitssystem und die Kliniken, die am Rande ihrer Belastungsgrenzen arbeiten und viele Kranke nicht mehr so versorgen können, wie es eigentlich notwendig wäre. Sie haben unsere Solidarität verdient – wie auch die Landwirtschaft, die Lebenswichtiges für unser Land und unsere Gesellschaft leistet. In diesem Sinne: Seien Sie solidarisch, nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr!

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