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Eine alte Bekannte

Das ausdrucksvolle Wildfruchtgehölz war im Mittelalter ein beliebter Fruchtbaum in Bauern- und Klostergärten und zählte zeitweise zu den wichtigsten Obstarten, vergleichbar mit Äpfeln und Birnen. Heute werden Mispeln meist nur noch zur Zierde gepflanzt. Die Speisenutzung der Früchte, die ähnlich wie Quitten nicht direkt vom Baum gegessen werden können, ist weitgehend in Vergessenheit geraten.

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Die Mispel-Früchte ähneln ein wenig den großen Hagebutten.
Die Mispel-Früchte ähneln ein wenig den großen Hagebutten.shutterstock. com/ Simic Vojislav (1), Brosius (2,3,4)
Entgegen ihrem Artnamen, war die Mispel (Mespilus germanica) in Deutschland ursprünglich nicht heimisch. Sie stammt aus Südosteuropa und Vorderasien und wurde wie so viele Nutzpflanzen vor rund zweitausend Jahren von den Römern über die Alpen gebracht. Dort fühlte sie sich allerdings so wohl, dass sie im Süden und Südwesten Deutschlands vielerorts verwilderte und heute als eingebürgert gilt. Die Mispel mag es warm und sonnig In Norddeutschland ist die Wärme liebende Pflanze seltener zu finden, obwohl sie ausreichend winterhart ist. Als Kernobst ist die Mispel eng verwandt mit Äpfeln, Birnen und Quitten – sie gehört, wie diese, zu den Rosengewächsen (Rosaceae). Da Mispeln langsam wachsen, eignen sie sich gut als kleiner Hausbaum für kleine...
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