Der Darm als unterschätzter Faktor
Magersucht, medizinisch Anorexia nervosa, ist weit mehr als bewusster Nahrungsverzicht. Sie gehört zu den gefährlichsten psychischen Erkrankungen und kann lebensbedrohlich sein, warnt die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM).
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Betroffen sind vor allem Mädchen und junge Frauen. Trotz moderner Behandlungsansätze ist die Sterblichkeit rund fünfmal höher als in der gleichaltrigen Bevölkerung – bei extremem Untergewicht steigt das Risiko noch mehr. „Anorexie ist keine Frage von Ernährungsverhalten oder Essgewohnheiten. Es handelt sich um eine komplexe Erkrankung, bei der Körper und Psyche in ein gefährliches Ungleichgewicht geraten“, erklärt Professor Hans-Christoph Friederich, Vorsitzender der DGPM. Bei Betroffenen ist die Fähigkeit, Hunger zu empfinden und darauf zu reagieren, stark gestört. Der Hypothalamus im Gehirn, der Hunger- und Sättigungssignale steuert, arbeitet bei Magersucht nicht mehr zuverlässig. Trotz eines erheblichen Energiemangels bleibt das...
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