
Weniger Körnermaisanbau in der EU erwartet
Mit der sich abzeichnenden umfangreicheren Herbstaussaat der Winterungen bleibt weniger Fläche für Sommerungen und so dürfte die Anbaufläche von Körnermais möglicherweise um sechs Prozent auf 8,7 Millionen Hektar schrumpfen Coceral prognostiziert dabei für Frankreich, Deutschland, Portugal und Bulgarien einen Flächenrückgang von neun bis 13 Prozent. Für Dänemark geht der Branchenverband sogar von einer Abnahme um 33 Prozent aus, wobei die 3000 ha aber nicht ins Gewicht fallen. Um zwei bis sieben Prozent ausgedehnt werden dürften die Flächen in Griechenland, Spanien, Rumänien, Slowenien und der Slowakei.
Bessere Anbaubedingungen erwartet
Auch das europäische Analystenhaus Strategie Grains hat seine Prognose für die Körnermaiserzeugung in der EU im Vergleich zum Vormonat um 0,6 auf 60,3 Mio. t angehoben. Dies basiert vor allem auf erwarteten besseren Vegetationsbedingungen in Südost- und Westeuropa, was sich auf höhere Erträge auswirken dürfte. Auch Strategie Grains geht davon aus, dass die Anbaufläche um knapp sieben Prozent im Vergleich zum Jahr 2024 zurückgehen dürfte. Aber mit den erwarteten höheren Erträgen könnte das Vorjahresergebnis dennoch um 2,4 Mio. t übertroffen werden. Dennoch würde damit der Fünfjahresdurchschnitt von 62,2 Mio. t um drei Prozent verfehlt.

