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Pflanzenschutz aktuell

Krankheitsbekämpfung im Getreide

Der Krankheitsbefall war in den Winterweizen- Beständen bisher meist gering. Das kühle Wetter in Verbindung mit Niederschlägen Ende April bis Anfang Mai hat aber günstige Voraussetzungen für Infektionen geboten - insbesondere von Blattseptoria.
Veröffentlicht am
J. Klein

Wenn bei Kontrollen nur geringer Krankheitsbefall festzustellen ist, kann mit der Spritzung noch bis zum Erscheinen des Fahnenblattes oder bis zum Ährenschieben gewartet werden. Ist noch eine Fusarium-Bekämpfung eingeplant, kann die Aufwandmenge für Behandlungen im Stadium 49 bis 51 reduziert werden.

  • Die derzeitige Witterung bietet zudem günstige Infektionsbedingungen für Netzflecken. Deshalb sollte die Sommergerste kontrolliert werden. Nur bei stärkerem Befall ist eine Behandlung in Stadium 31 bis 32 wirtschaftlich.
  • Im Winterroggen ist die Infektionsgefahr gering. Wenn die Bestände noch gesund sind, kann mit der Behandlung gewartet werden. Bis zum Grannenspitzen ist noch der Zusatz eines Wachstumsreglers möglich.
  • Wintertriticale-Bestände sollten zum Grannenspitzen behandelt werden. Bei Triticaleanbau nach Maisvorfrucht ist zusätzlich eine Ährenbehandlung gegen Fusariumbefall einzuplanen.

Geeignete Mittel sind im Merkblatt „Integrierter Pflanzenschutz 2019“ in Tabelle 11 auf den Seiten 20 und 21zusammengestellt.

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