Die Schweiz ist nicht so oft Ziel landwirtschaftlicher Exkursionen aus Deutschland. Sie ist nicht in der EU, die Agrarpolitik ist anders und die Betriebe sind kleiner als bei uns. Dass aber gerade diese unterschiedlichen Voraussetzungen einen gewissen Reiz haben und den Blick darauf öffnen können, wie es auch gehen kann, erfuhr Ende November die Landbauklasse 3 der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell. Das Spektrum der Exkursion war breit gefächert. Den Auftakt bildete ein „low input"-Milchviehbetrieb, der mit reiner Weidehaltung und saisonaler Abkalbung nach irischem Vorbild 5500 Liter Milch nur aus Grundfutter melkt. Wie man mit Verbraucherorientierung und Marketing den Betrieb entwickeln kann, zeigte den Schülern aus...