Ab 2019 darf entlang von Gewässern mit wasserwirtschaftlicher Bedeutung keine Bodenbearbeitung mehr durchgeführt werden. Für die Landwirte wird somit eine wirtschaftliche Nutzung fast unmöglich. Diese Problematik griff Landwirtschaftsminister Peter Hauk auf und besuchte Ende September den Vorsitzenden im Neckar-Odenwald-Kreis, Albert Gramling, vor Ort in Ravenstein-Merchingen. Im östlichen Neckar-Odenwald-Kreis, dem sogenannten Bauland, sind sehr viele trockene Gräben als Gewässer mit wasserwirtschaftlicher Bedeutung ausgewiesen. Dafür haben die Bauländer Landwirt kein Verständnis, weil die dadurch verloren gehende Fläche mit 1,5 Hektar und mehr pro Betrieb nicht unwesentlich ist. „Da kann man auf Ackerland nur noch Grünland einsäen und...