Auf der Mitgliederversammlung der Forstgemeinschaft Weissacher Tal brachten die Privatwaldbesitzer ihre Sorgen über das fehlende Wasser im Wald zum Ausdruck. Sie beobachten seit Jahren, dass viele Bäume viel weniger Nadeln haben. An Laubbäumen fallen dürre Astspitzen auf. Der Vorstand der Forstgemeinschaft, Karl Meister, geht davon aus, dass künftig mehr Holz als bisher zwangsgenutzt werden muss. Daraus resultiere eine Verringerung des Altwaldbestandes. Eine weitere Folge sei, dass im Wald weniger Wasser zurückgehalten werde. Wie Meister erklärte, wird Regenwasser quasi über die Nadel der Bäume gespeichert. Weil das Wasser langsam von den Nadeln tropft, kann es auch im Boden versickern und steht dann der Natur und auch als Trinkwasser zur...