Der Apfelblütenstecher und sein Schadbild
Mit den ersten milden Tagen im Spätwinter rückt ein altbekannter Schädling in den Fokus, der oft unterschätzt wird: der Apfelblütenstecher. Ob dieser Käfer als natürlicher Regulator für den Blütenansatz fungiert oder zur wirtschaftlichen Gefahr wird, entscheidet sich meist in den wenigen Wochen vor der Blüte. Ein fundiertes Monitoring, die Kenntnis der biologischen Zusammenhänge und die Berücksichtigung der Standortfaktoren sind hierbei der Schlüssel zum Erfolg für eine gezielte Regulierung.
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Der Apfelblütenstecher ist ein klassischer Frühjahrsschädling aus der Familie der Rüsselkäfer. Die 3,5 bis 6,0 mm großen Tiere mit ihrer markanten hellen V-Zeichnung auf den Flügeldecken überwintern im Laubstreu, an Hecken oder Waldrändern. Sobald die Temperaturen 10,0 °C überschreiten und sich das Holz erwärmt, fliegen sie in die Obstanlagen ein. Nach einem kurzen Reifungsfraß an den schwellenden Knospen beginnt ab Mitte März die Eiablage. Dabei nagt das Weibchen ein Loch in die geschlossene Blüte und legt jeweils ein einzelnes, ovales und weißlich durchscheinendes Ei in die geschlossene Knospe, meist im Bereich der Staubfäden. Ein Käfer kann 50 bis 100 Eier ablegen. Nach etwa zehn Tagen schlüpft die gelblich-weiße, fußlose Larve. Durch...
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