Laut dem Deutschen Jagdverband (DJV) kommen 25 Prozent aller im Verkehr verunfallten Rehe im April und Mai unter die Räder. Besonders kritisch sei die Zeit von 6 bis 7 Uhr, im Mai zusätzlich zwischen 21 und 22 Uhr. Rehe als Pflanzenfresser leben den Winter über im Energiesparmodus und begeben sich im Frühling häufig auf Futtersuche, erläuterte der DJV. Um Wildunfälle zu verhindern, empfiehlt der Verband vor allem in der Dämmerung die Geschwindigkeit entlang unübersichtlicher Wald- und Feldränder zu reduzieren. Besondere Vorsicht sei an neuen Straßen durch Waldgebiete und entlang von Waldrändern geboten, da Tiere gewohnte Wege nutzen. Sehe man ein Tier am Straßenrand, reagiere man am besten mit Abblenden, Hupen und Bremsen. Kommt es doch...