Schnell wachsende Pappeln könnten künftig Biomethan und Torfersatzstoffe liefern. Am entsprechenden Prozess arbeitet das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ). Holz galt bislang als nicht geeignet für Biogasanlagen – zu hoch ist der Anteil schwer abbaubarer Faserverbindungen. Umso erstaunter waren die DBFZ-Forschenden über die beachtlichen Methanerträge, die sie in ihren Versuchen mit Pappelfasern erzielten. Bei Tests im Labor lag die Gasausbeute der frischen Biomasse auf einem ähnlichen Niveau wie die frischer Maissilage. In der Praxis könnte die Holzfaser aber die Rührwerke der Fermenter vor Herausforderungen stellen. Andere Reaktortypen wie Pfropfenstromreaktoren oder Perkolationssysteme ohne Rührwerk sind hier womöglich im...