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Agrarpolitik

ZDG kritisiert Umsetzungsschwäche der Politik

Die deutsche Geflügelwirtschaft fordert die regierende Ampel-Koalition auf, schnellstmöglich die richtigen Weichen zu stellen, damit Tierhalter eine tragfähige Zukunftsperspektive am Standort Deutschland erhalten. Verstärkt drängt Billigfleisch aus dem Ausland auf den Markt – mit zumeist deutlich geringeren Standards bei Tierwohl und Klimaschutz.

Veröffentlicht am
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Friedrich-Otto Ripke, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG), verweist auf die prekäre Lage vieler Halter in der Geflügelwirtschaft. Sie erzielen schon länger keine kostendeckenden Preise mehr. Ställe stehen zunehmend leer, weil sich Tierhaltung immer weniger lohnt. Die aktuelle Landwirtschaftszählung sei ein Alarmsignal, wonach lediglich 41 % der Betriebsinhaber ab 55 Jahren einen Hofnachfolger haben, warnt Ripke: „Ohne schnelle und konsequente Entscheidungen wird die Zukunft der deutschen Nutztierhaltung verspielt.“ Gastronomie muss Herkunft von Geflügel kennzeichnen Die verpflichtende Haltungs- und Herkunftskennzeichnung, die im Koalitionsvertrag aufgenommen ist, sei der richtige Zukunftsplan, so...
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