Hafer kennt jeder. Und vermutlich hat auch jede und jeder schon das fettreiche Getreide probiert. Im Kindesalter in Form von Haferbrei, als Erwachsener zur Darmsanierung – oder einfach, weil es gerade schmeckt. Dem Zeitgeist entsprechend greift man heutzutage zu Porridge oder zum Haferdrink. In der Corona-Pandemie ist das Verbraucherinteresse am Hafer noch gewachsen. Dabei hält der Aufschwung schon lange an. Deutsche Schälmühlen als typische Kunden haben in den vergangenen zehn Jahren ihre Haferverarbeitung um 80 Prozent vergrößert, also fast verdoppelt. Die Verarbeiter gehen mit dem Erfolg offen um. In einer Branchenbroschüre werben sie, dass „der Markt von Lebensmitteln auf Haferbasis boomt". Gefragt sind alle Sortimente. Klassische...