Das Potenzial für eine Übertragung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) durch Futtermittel, Einstreu und leere, aus betroffenen Gebieten verbrachte Schweinetransportfahrzeuge, ist deutlich geringer als bei anderen Übertragungswegen – wie etwa dem Transport lebender Hausschweine oder der Nichtunterbindung des Kontakts zwischen Wild- und Hausschweinen. Zu diesem Ergebnis kommt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einem im April vorgestellten Bericht zur Untersuchung verschiedener ASP-Übertragungsrisiken. Gleichzeitig räumt die Behörde in Parma aber ein, dass ein gewisses Risiko nicht vollständig ausgeschlossen werden könne. Zur Bewertung der Übertragungsgefahren habe man ein Modell entwickelt, um das Risiko der...