Wie viele naturnahe Lebensräume auf dem Feld sind notwendig? Und wie sollten sie gestaltet werden, damit die Landwirtschaft so gut wie möglich von den Dienstleistungen der Natur profitiert? Dieser Frage ist eine Studie am Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie im Biozentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) nachgegangen. Für die Studie hat das Team von Dr. Emily A. Martin Daten aus zehn europäischen Ländern und 1.515 verschiedenen Agrarlandschaften analysiert. Dabei zeigte sich deutlich, dass eine kleinteilige Landnutzung von Vorteil ist: Sie führt zu einer größeren Vielfalt nützlicher Insekten und Spinnen, sie erhöht die Dienstleistungen der Ökosysteme für die Landwirtschaft – sprich Bestäubung und natürliche...