Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts und der Uni Oxford stellten fest, dass Krähen mehrere, für sich alleine zu kurze Elemente kombinieren, um mit einem neuen, funktionsfähigen Werkzeug an einen Leckerbissen heran zu kommen. In Experimenten mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen wurden die Tiere getestet. Das Ergebnis sei bemerkenswert, denn die Krähen bekamen keine Hilfe und hatten kein Training, um diese Werkzeuge zu bauen. Sie hätten ganz alleine herausgefunden, wie sich das Problem lösen lässt. Das Verbinden mehrerer einzelner Komponenten zu einem neuen, funktionsfähigen Werkzeug wurde bisher nur bei Menschen und Affen beobachtet. Anthropologen sehen die Entstehung dieser Fähigkeit bei unseren Vorfahren als wichtigen Schritt in...