Wissenschaftler des Thünen-Instituts haben mit einer Freiland-CO -Anreicherungsanlage untersucht, wie sich eine CO -Erhöhung auf die Transpiration der Pflanzen und die Boden-Evaporation auswirkt. Im Versuch wurde über die Vegetationsperiode die CO -Konzentration in Teilen eines Winterweizenfeldes künstlich erhöht, und zwar auf eine Höhe, die der Weltklimarat in 50 bis 100 Jahren erwartet. Bei sehr niedriger Stickstoffdüngung, die lückige Bestände zur Folge hat, konnte keine Ersparnis im Wasserverbrauch beobachtet werden. Bei hoher Stickstoffdüngung, und daher dichten Beständen betrug die Ersparnis bis zu 15 Prozent. Verantwortlich für diese Unterschiede ist die Evaporation. Ihr Anteil am Wasserverbrauch eines Weizenbestandes von April bis...