Wer beim Frühjahrsputz Staub einatmet, setzt sich in manchen Gebieten Deutschlands – vor allem in Baden-Württemberg – einem erhöhten Infektionsrisiko durch Hanta-Viren aus, haben nun Wissenschaftler der Goethe-Universität und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums herausgefunden. Hanta-Viren erregten erstmals Anfang der 1950er öffentliches und wissenschaftliches Interesse, als zahlreiche amerikanische Soldaten sich in Korea mit dem damals unbekannten Erreger infizierten und an hämorrhagischem Fieber erkrankten. Dies ist vor allem wegen der erhöhten Blutungsneigung gefährlich, die zu akutem Nierenversagen führen kann. In Deutschland wurden Infektionen mit Hanta-Viren Mitte der 1980er Jahre bekannt. Hanta-Viren finden...