Es scheint, als ob immer mehr Verbraucher zu Veggie-Wurst und Soja-Steak greifen. Im Labor gezüchtetes tierisches Muskelgewebe verspricht ziemlich echten Fleischkonsum. Ob das sogenannte In-vitro-Fleisch tatsächlich als Alternative taugt, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie untersucht. Noch ist die Herstellung des Labor-Fleisches aufwendig und nur in winzigen Mengen möglich. Wie es um die gesellschaftliche Akzeptanz von tierischen Muskelzellen aus der Petrischale als Fleischersatz steht, untersuchten die Wissenschaftlerinnen am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS). Sie befragten Experten aus Wissenschaft und Systemgastronomie genauso wie Vertreter von Umwelt- und Tierrechtsorganisationen...