Der Biogemüsebau kann schon bald einen neuen Stickstoffdünger einsetzen, den die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Dresden auf Grundlage von Rot- und Weißklee entwickelt hat. Das berichtete die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), die die Forschungsarbeiten als Projektträger betreute. Für die Entwicklung des neuen Düngers hätten die Wissenschaftler Klee direkt nach der Ernte getrocknet und zu Pellets verarbeitet. Die Düngerwirkung sei nach Aussage der HTW vergleichbar mit der von Hornmehl. So könne beispielsweise der Stickstoffbedarf von Spinat vollständig mit den Pellets gedeckt werden. Auch die Versorgung mit weiteren Mikro- und Makronährstoffen sei sichergestellt, erklärte die BLE. Weiß- und Rotklee wiesen...