Auf zahlreichen Maisschlägen ist dieses Jahr ein deutlicher Befall mit Kolbenfusarium zu beobachten. In vielen Regionen wurden bei der Maiserfassung bereits mehrfach deutliche Grenzwertüberschreitungen bei Mykotoxinen festgestellt. Bei der feuchten Witterung dürften sich die Fusarienpilze weiter ausbreiten. Daher besteht die Gefahr, dass die EU-weit geltenden Grenzwerte für die Fusarientoxine im Erntegut nicht eingehalten werden können. Stark belasteter Mais kann dann nur als nachwachsender Rohstoff zum Beispiel in Biogasanlagen eingesetzt werden. Daher sollte nicht zu lange mit der Ernte gewartet werden. Vor allem bei Schlägen mit sichtbarem Kolbenbefall. Maisbestände sollten umgehend auf Kolbenfusarium untersucht werden. Dazu sollten...