Eine vielfältige und artenreiche Agrarlandschaft nützt den Landwirten. Und zwar nicht nur, weil es dort reichlich blütenbestäubende Insekten, krabbelnde Schädlingsbekämpfer und andere nützliche Helfer gibt. Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig sind einem weiteren, bisher unbekannten Effekt auf die Spur gekommen: In artenreichen Lebensräumen werden Schädlinge nicht so schnell resistent gegen chemische Bekämpfungsmittel. Wie das UFZ vergangene Woche mitteilte, wurden für die Studie mehrere Populationen mit jeweils 400 zum Teil insektizidresistenten Mückenlarven gebildet. Ein Drittel dieser Populationen habe Konkurrenz durch Wasserflöhe erhalten. Bei einem weiteren Drittel seien durch das regelmäßige...