Kaum werden die Tage wieder milder, kommt die Tierwelt in Wallung. Kröten, Molche und Frösche erwachen aus ihrer Winterstarre und haben nur einen Wunsch: Für die nächste Generation sorgen. Sie leben das Jahr über versteckt in Wäldern, Wiesen oder Gebüschen und machen sich im März, nach der Überwinterung, auf den Weg. Bei Temperaturen über fünf Grad Celsius und am liebsten noch im sanften Frühlingsnieselregen ist die Wander-Leidenschaft geweckt. Ist die Temperatur allerdings zu lange niedrig, wird ihr innerer Drang so groß, dass sie auch bei widrigen Bedingungen losziehen. Sobald nämlich die Tageslänge stimmt, hält sie nichts mehr im „Trockenen". Für die Tiere birgt diese Reise vor allem Gefahren, die mit dem Menschen zu tun haben....