5000 Landwirte demonstrieren in Brüssel für bessere Preise, höhere Wertschätzung und weniger Bürokratie. Die europäischen Bauernverbände formulieren klare Forderungen: Schnelle Hilfe zur Liquiditätssicherung, Erschließen neuer Märkte und nachhaltige Krisenvorsorge zur langfristigen Stärkung der Betriebe. Im Brennpunkt, wie so oft, die Milch. Fleisch und andere Sparten schreiben jedoch ebenso Verluste. Sonderkulturbetriebe leiden am Mindestlohn, Ackerbauern spüren die heftige Volatilität. Wettbewerbsverzerrungen hinterlassen tiefe Spuren. Die EU-Kommission schnürt ein Paket über 500 Millionen Euro. Ziel erreicht? Keineswegs! Die Hilfe kann bestenfalls kurzfristig die Symptome des tiefgreifenden Wandels in der Gesellschaft und an den...