Ein Team von amerikanischen Wissenschaftlern erforscht eine ungewöhnliche Quelle von Elektrizität: Tomatenabfall. Rund 13,9 Kilogramm verarbeitete Tomatenprodukte hat der Deutsche im Jahr 2012/13 verzehrt. Dabei bleiben jede Menge unverarbeitete Reste, bei der Herstellung von Saucen, Ketchup und anderen Produkten übrig. Hinzu fallen jährlich mehrere Tonnen von Tomaten an, die nach der Ernte wegen Druckstellen, Wasserrissen oder Fruchtfäule nicht verkauft werden können. Die US-Forscher haben nun festgestellt, dass dieser „Tomatenabfall" eine leistungsfähige Energiequelle sein kann. Sie stellten in einem Versuch fest, dass Bakterien dabei das Trester-Material abbauen und oxidieren. Dabei werden Elektronen frei, die von einer angeschlossenen...