Der Welthandel befindet sich im Wandel. Nicht nur seine Dynamik zeigt sinkenden Trend. Auch die Marktanteile der Hauptakteure haben sich deutlich verschoben. Während die Volkswirtschaften im Westen spürbar schwächeln, spielt die Wachstums-Musik vor allem in Asien. Daran dürfte angesichts der fundamentalen Faktoren das abgeschwächte Wachstum in China und die dortigen Börsenkorrekturen auf absehbare Sicht wenig ändern. Hinzu kommt das in Deutschland rasant abnehmende Image von Handelsabkommen. Der Wandel hat vielfältige Ursachen. Infolge der Finanz- und EU-Schuldenkrise schwächelt der weltweite Handel seit 2010. Davon ist die Eurozone mit ihrem Binnenmarkt von über 500 Millionen Menschen besonders betroffen. Die Schere zwischen den...