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Manchmal ist weniger mehr

Erschienen am 14.04.2026

Artikelzusammenfassung


Die Zusammenfassung wird von einer KI generiert und kann inhaltliche Fehler enthalten.
Matthias Borlinghaus, Redaktion BWagrar © Matthias Borlinghaus

In der vergangenen Woche hat der Landwirtschaftsausschuss im Europaparlament für das Ergebnis des Trilogs zur Reform der Gemeinsamen Marktorganisation (GMO) gestimmt. Neue Vertragspflichten scheinen zu kommen, doch das sogenannte „Opt-out“ sichert bewährte deutsche Liefermodelle. Zudem sollen Genossenschaften gestärkt werden. Dass sich in der Milchbranche im Land viel bewegt, zeigt die Entwicklung bei der Milchwirtschaftlichen Beteiligungs AG (MWB) mit ihren drei Erzeugergenossenschaften. Anstatt mehrerer unterschiedlicher Abnehmer, will man die Milch ab 2029 nur noch an eine Molkerei verkaufen. Das vereinfacht die Abläufe und spart Kosten. Gleichzeitig erhöht sich die Abhängigkeit. Eine mutige Entscheidung. Aber eine wichtige. Denn der Fokus auf nur einen Abnehmer scheint hier mehr Marktmacht zu versprechen. Bleibt zu hoffen, dass dies zu einer echten Partnerschaft auf Augenhöhe führt, von der beide Seiten langfristig profitieren werden.

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